Digitale Spiele: Rassismus im zeithistorischen Setting – GTA V

Unterrichtskonzepte für die Sekundarstufe I

Rassismus im zeithistorischen Setting – Grand Theft Auto (GTA) V

AutorInnen: Reschad Fakhri, Malena Fischer, Jeremy Lehmann, Sascha Singh

Kurzerläuterung: Das Open-World Action-Abenteuer Grand Theft Auto V entwirft eine satirisch überzeichnete Variante der US-Gesellschaft in einem fiktiven Los Angeles. Wiedererkennbar durch politische Konflikte, ein Medienangebot von Radiosendern, bekannten Landmarken und persönlichen Geschichten der Bewohner eignet sich die Spielwelt, um zeithistorische Perspektiven einzunehmen. Erstmals ließen sich in der Reihe drei Hauptcharaktere spielen, die aus unterschiedlichen sozialen und ethnischen Millieus stammen. Die Spielwelt zeichnet systemisch soziale Unterschiede und rassistischen Spannungen nach. Das Unterrichtskonzept thematisiert Alltagsrassismus im 21. Jahrhundert am Beispiel der USA und richtet sich an Klassen ab dem Ende der Jahrgangsstufe 9. Es lässt sich ebenso als zeithistorisches Thema im Geschichtsunterricht anwenden wie im Englisch-Unterricht der Sekundarstufe I zum Lehrplan über die nordamerikanische Gesellschaft. Das Konzept eröffnet den Unterricht mit einer montierten Karikatur aus einem Screenshot. Vier Perspektiven auf die Kommunikation in alltäglichen Situationen sind aus Mitschnitten der Spielerfahrung zusammengestellt und offenbaren Inszenierungen von Rassismus im Spiel. Eine Verbindung von der US-amerikanischen zur deutschen Gesellschaft stellt ein Auszug aus dem Grundgesetz her.

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